Sonntag, 24. April 2011

Ein herrlicher Abenteuerausflug

Huuuuuhuuuu, iiiich bins, Euer Willibald Zottelbär!


Ihr werdet es nicht glauben, was ich tolles erlebt habe....Das ratet Ihr nie :-) ….und ich will Euch auch gar nicht lange auf die Folter spannen, weil ich kann es auch kaum erwarten, davon zu erzählen!

Am Karfreitag hat die Kuschelbärenmama morgens in der Zeitung geguckt, wie am Wochenende das Wetter werden soll und als sie gesehen hat, daß am Samstag herrlich warmes Frühlingswetter sein soll, hat sie uns einen suuuuper schönen Vorschlag gemacht:
Hättet ihr Lust heute im Garten der Kuschelbärenoma zu zelten?“

Wir haben sie erst mal einen Moment lang ganz verdutzt angeguckt, aber dann, als wir langsam verstanden hatten, was sie da gesagt hatte sprudelte es aus uns heraus.

Zeeeeelten????!!!! Hurrraaaaaaaa, wir gehen zelten!!!!“

Alles plapperte auf einmal wild durcheinander. „Wir müssen Decken mitnehmen und Proviant – ich muß gleich mal im Kühlschrank gucken, was wir noch da haben!“, strahlte Ebba und bekam vor Eifer ganz rote Bäckchen. „Und was zum Spielen brauchen wir auch!“ piepste Mini aufgeregt. „Und meinen Kompass muß ich suchen“, lief Cappuchino gleich los. „Und ich meine Taschenlampe“, krähte Zottel. „Bärenmama darf ich den Liegestuhl auch mitnehmen?“ fragte Klein-Ida aufgeregt.

Natürlich, Ihr dürft alles mitnehmen, sucht nur schon mal alles zusammen“. Und so stoben wir in alle Richtungen auseinander um das große Abenteuer vorzubereiten.

Komm mit Willibald, wir gucken mal, ob das Zelt noch in Ordnung ist“, faßte mich Zottel am Arm und so rannten auch wir beide los.

Einige Zeit später war alles beisammen, wir waren angezogen und der Bollerwagen beladen und so konnte es bei strahlendem Sonnenschein losgehen.


Zum Garten der Kuschelbärenoma ist es nicht allzu weit und so mußten wir nicht so sehr schwitzen, denn der Wagen...puh...der war ganz schön schwer beladen. Aber man muß beim Zelten ja für alle Eventualitäten gerüstet sein.

Endlich angekommen, stoben wir davon um uns gleich ein schönes gemütliches Plätzchen auszusuchen, wo wir unser Zelt aufschlagen konnten.
Guckt nur, hier ist es doch herrlich!“, hat Cappuchino plötzlich begeistert gerufen und wir alle fanden den Platz auch ganz prima.

So wurde dort der Wagen abgeladen und Ebba räumte mit den Mädels das Geschirr und den Proviant aus, während Zottel, Pelle, Cappuchino Elvis, Pavarotti, Mini und ich das Zelt aufbauten

Haaaauuuu Ruck....haaaauuuu Ruck...“ riefen wir im Chor, denn so ging es viel leichter.


Ach, das war alles so aufregend für mich, und ich war natürlich mit Feuereifer dabei, denn ich war ja noch nie richtig zelten. Ich hätte übrigens nicht gedacht, daß wir es alleine schaffen würden, das Zelt aufzubauen, aber die Kuschelbären hatten da ja schon ein bißchen Übung und...

...seht selbst....

Es hat geklappt!

Gleich wurden die Decken und Kissen hinein geräumt und dann haben Zottel und ich erst mal getestet, ob auch alles gemütlich ist.


Währenddessen haben Ebba und Lilly den Ball im Bollerwagen entdeckt und gleich ein bißchen damit gespielt.


Ein paar andere haben die Umgebung erkundet, das war ganz prima, denn Cappuchino hatte ja sogar seinen Kompass dabei...


Und so verbrachten wir viele schöne sonnige Stunden im Garten, bis wir irgendwann ein mächtig lautes Grummeln hörten.
Pssst, Zottel, hast Du das eben gehört?“ stupste ich meinen neuen Bärenfreund an. „Das hat sich gerade angehört wie ein Wolf!“.

Ui, ein WOLF?????!!!!“, hat Zottel sich erschrocken.

Was, hier versteckt sich ein Wolf???!!!“, kamen gleich die anderen Kuschelbären mit schreckgeweiteten Augen angerannt.

Schnell, alle Mann ins Zelt!“, hat Pelle uns angetrieben.



Unsere Herzen klopften wie wild. Konnte das sein, daß sich im Garten der Kuschelbärenoma tatsächlich
ein Wolf aufhielt? Auf meiner Reise hatte ich schon mal eine Geschichte gehört, daß irgendwo ein Wolf aus einem Zoo ausgebrochen war, und sich nun in den Wäldern versteckte.
War dieser Wolf womöglich hier????!!!!

Pssst....hört ihr das...? Da ist das Geräusch wieder, und jetzt ganz laut!“, rief Pelle mit zitternder Stimme....
Wir hielten den Atem an...

und dann...

.prustete Ebba plötzlich los....“Hahahaaaa, hihihiiiii, hahahihihahaaaaaa“ lachte sie und konnte gar nicht mehr aufhören...“Ich....ich...ich....hihihi....ich glaub, ich weiß was hier so ein furchterregendes Geräusch macht....hihiihihiiiihiih....es ist...haha...es ist Minis Bäuchlein.....Mini sitzt nämlich gerade neben mir, und sein Magen knurrt fürchterlich.“


Waaaaas?“, riefen wir da alle entgeistert....Minis Bäuchlein hat geknurrt???

Das kleine Eselchen guckte nur mit großen Augen und wußte gar nicht wie ihm geschah. „Ja...aber...ich...ja, ich hab ganz dolle Hunger, da knurrt mein Bäuchlein immer so....!“.

Ach, da ging aber ein Gelächter los und Mini wurde geherzt und geküßt vor Erleichterung, daß kein Wolf so böse geknurrt hatte.

Ja, und dann haben wir erst mal Holz und Steine gesammelt für ein ordentliches Feuer, und Ebba, Lilly, Selma und Emily haben die Würstchen aus der Proviantkiste geholt und die Picknickdecke schön hergerichtet.



Als das Feuer richtig brannte, haben wir die leckeren Würstchen auf kleine Stöckchen gespießt und in die Glut gehalten und sie geröstet, bis sie schön knusprig braun waren...


Mmmmh, wie das lecker geduftet hat! Und geschmeckt hat das! Ach, es gab ja auch so leckere Sachen dazu , wie zum Beispiel Tomaten und kleine Sandwiches – an alles hatte Ebba gedacht, sogar an die Flasche mit der Brause und für Notfälle an Ravioli... „Die Dose kann man ins Feuer stellen, dann werden die Ravioli schön heiß“, hat sie gemeint. Aber wir blieben heute lieber bei unseren knusprigen Würstchen.

Herrlich, ich sag Euch uns ging es ja soooo gut, und wir haben stundenlang Würstchen gegrillt und immer mal wieder eines gegessen. Stellt Euch vor, Mini hat FÜNF ganze Würstchen verdrückt, zwei Sandwiches und 6 Tomaten!!!! So einen Hunger hatte das arme Eselchen :-)
Aber ich hab auch ordentlich zugelangt, denn unter freiem Himmel schmeckt es nochmal so gut.



Nach dem Essen haben wir den Mädels geholfen, das Geschirr wegzuräumen und dann auf der Picknickdecke ein bißchen „Ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst“ gespielt und ich mußte Geschichten
erzählen und die Kuschelbären haben mir von ihrem Kuschelbärenpapa erzählt, der gerade in Schottland ist und was sie dort schon so alles tolles mit ihm erlebt haben.


In Schottland???!!!“ hab ich gestaunt. „Ui, soooooo weit weg war ich noch nie“.,,,,

***
Es war spät geworden und langsam ging am Horizont drüben hinterm Berg die Sonne unter....
Die Amseln sangen ihr wunderschönes Abendlied und es wurde kühl, draußen vor dem Zelt auf der Picknickdecke....

Da fing Klein-Ida an zu gähnen und auch Selmas Äuglein wurden immer kleiner...

Ich glaube, wir gehen mal schlafen“, hat Ebba gemeint. „Es war ein langer Tag für uns alle heute, wir fallen bestimmt todmüde in unsere Kuschelkissen...“

Ja, da hatte Ebba Recht, und so krochen wir alle ins Zelt und machten es uns dort gemütlich.
Zottel leuchtete uns noch mit seiner Taschenlampe, damit wir im Dunkeln nicht aufeinander traten, bis jeder von uns sein Plätzchen gefunden hatte. 


Die Kuschelbärenmama guckte nochmal zu uns herein und wünschte uns eine Gute Nacht.

Schlaft gut, meine Süßen und träumt was Schönes. Und wenn irgendwas ist, braucht ihr nur zu rufen, die Kuschelbärenoma hört Euch dann und kommt. Und ich hole Euch morgen früh wieder ab.“

Gute Nacht, liebe Kuschelbärenmama!“ riefen wir alle.

Gute Nacht ihr Lieben“.

Und kaum hatte die Kuschelbärenmama behutsam den Reißverschluß vom Zelteingang zu gemacht, hörte sie es von drinnen schon leise schnarchen.

Nur ich lag noch wach neben meinem Freund Zottel, dessen Äuglein auch schon fast zugefallen war..

Du Zottel...“, flüsterte ich ihm zu.
Jaaaaaa, Willibald, was ist denn“, gähnte Zottel träge, glücklich und müde.
Das war heute so ein wunderwunderschöner Tag und ich mag euch alle furchtbar gerne...“

Da drückte Zottel ganz ganz feste meine Pfote, kuschelte sich wohlig an mich und wir schliefen beide mit einem Lächeln im Gesicht ein...



***

Ja liebe Freunde, das war nun die Geschichte von meinem herrlichen Zeltabenteuer hier bei den Kuschelbären, das ich ganz bestimmt so schnell nicht vergessen werde. Ach seufz... es macht ja solch einen Spaß, ein Reisebär zu sein – weil als Reisebär erlebt man die verrücktesten Sachen... :-)

Bis bald und
liebe Grüße – Euer Willibald Zottelbär

1 Kommentar:

zottelbaer hat gesagt…

Seufz..
wir sind ja sooo gerührt..
so eine wunderwundervolle Geschichte..
so ein tolles Abenteuer..

ach es ist als wären wir selbst dabei gewesen
soooooschön

vielen vilen Dank
eure ZBs